Studie: Minimal-Lösung beim Stromtransport würde Verbraucher weiter belastenDie bevorstehende Entscheidung der Bundesnetzagentur (BNetzA) über eine
Neuregelung der vier großen Strom-Übertragungsnetze könnte Verbraucher und
Wettbewerb erheblich belasten. Zu diesem Schluss kommt ein aktuelles
Gutachten im Auftrag des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter e.V. (bne) und
der LichtBlick AG. Die offenbar vom Regulierer bevorzugte kleine Lösung eines
sogenannten "Netzreglerverbundes" würde, so das Gutachten der LBD-
Beratungsgesellschaft, den wichtigen Markt für den kurzfristigen Energiehandel
nicht weit genug öffnen. LichtBlick und bne erwarten, dass den Stromkunden
weiterhin unnötige Millionenkosten aufgebürdet werden, heißt es. Der bne und
LichtBlick fordern deshalb nachdrücklich, das weitergehende Modell eines "Zentralen
Netzreglers" umzusetzen. Es sieht eine umfassende Kooperation der vier
Übertragungsnetzbetreiber vor und würde alle Hindernisse für eine einheitliche Regelzone
endgültig aus dem Weg räumen. Dieses Modell wird auch vom Netzbetreiber amprion
(RWE) unterstützt, so der bne weiter.
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Montag, 08. März 2010