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Mittwoch, 09. Dezember 2009

Alle Jahre wieder: Sicherer Lichterglanz

Mit der Weihnachtszeit haben wieder Lebkuchen, Adventskränze und vor allem bunte Weihnachtsdekorationen mit Lichterketten Einzug in Haus und Wohnung gehalten. Damit Letztere nicht zu einer weniger erfreulichen Bescherung führen, gilt es bei Kauf und Verwendung einiges zu beachten, so die Mitteilung der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung (HEA). Sowohl in Sachen Sicherheit als auch in Hinblick auf den Stromverbrauch helfen dabei ein paar wichtige Tipps. Erste Priorität: Nur geprüfte Lichterketten kaufen - die gesetzlich geregelten Prüfsiegel (GS- beziehungsweise VDE- Zeichen) stellen sicher, dass die Ketten die europäischen Schutzanforderungen einhalten. Im Außenbereich, wo die Beleuchtung mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, ist das laut HEA noch wichtiger. "Von Produkten, deren Herkunft unklar ist oder die zu Schnäppchenpreisen angeboten werden, sollte man die Finger lassen. Hier erfolgt oft gar keine Sicherheitsprüfung, oder Prüfzeichen werden unberechtigter Weise verwendet", warnt Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+. "Außerdem sollten zur Lichterkettenzeit die Steckdosen im Haus überprüft werden. Ein dort eingebauter integrierter FI-Schutz schützt vor gefährlichen Stromunfällen."

Besteht zwischen der Menge Strom, die eine Steckdose verlässt und der, die wieder zurückkehrt, eine Abweichung, entsteht ein sogenannter Fehlerstrom und der FI-Schalter unterbricht sofort die Stromzufuhr, so HEA. Er schützt auch, falls defekte Glühbirnen sowie beschädigte oder überhitzte Kabel einen Schwelbrand auslösen. Wer in diesem Punkt schnell aufrüsten will, der kann auf transportable Fehlerstrom-Schutzschalter zurückgreifen. Sie werden wie ein Adapter zwischen die Lichterkette und die Steckdose geschaltet. Was den Energieverbrauch betrifft, fällt die einzelne Lichterkette am Weihnachtsbaum nicht besonders ins Gewicht. Wer sein Zuhause aber üppiger mit elektrischen Dekorationsartikeln schmücken möchte, für den lohnt es sich beim Kauf genauer hinzusehen. Eher schneller dreht sich der Stromzähler auch bei Lichterschläuchen, so die HEA weiter. Brennt ein solcher Schlauch vom ersten Advent bis zum Dreikönigstag, verbraucht er dabei etwa 133 Kilowattstunden Strom und kostet etwa 26 Euro. Wer sicher gehen will, der informiert sich auf der Verpackung der Lichterkette über die Watt-Zahl.


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